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Bienen Gutes tun,

weil Bienen Gutes tun!

Im Spätsommer, nach der letzten Honigernte, werden die entstandenen Honigdefizite üblicherweise mit günstigem Zuckerwasser aufgefüllt. Das ist mal mehr, mal weniger. Den Honig im Spätsommer als Winterfutter komplett im Volk zu belassen, ist schlichtweg zu teuer, denn die gegenwärtigen Honigpreise decken kaum die „normalen“ Kosten einer guten Betreuung ab.
Mit Hilfe von Bienenpatenschaften soll der Erhalt der Bienenvölker nicht mehr vorrangig durch den Honigverkauf, sondern durch die Patenschaften gesichert werden.

Für Bienen

gallery/bienen auf geteilter honigwabe

...denn Bienen haben gerade eine ziemlich schwere Zeit

„ Wer den Honig will, darf den Stachel nicht fürchten“

sagt ein altes Imkersprichwort, denn die Bienen geben den Honig nicht unbedingt freiwillig her.

gallery/bienen auf gelber honigwabe

Denn je weniger die Finanzierung des Bienenerhalts von der Honigernte abhängt, desto besser können die Bienen, gerade in schwierigen Zeiten, unterstützt werden.

Zudem könnten sie für den Winter den Honig behalten. Als Mindestlohn. Denn Honig enthält wertvolle Inhaltsstoffe – nicht nur für den Menschen.


Honig = Traubenzucker, Fruchtzucker,
Wasser, Zweifachzucker, Mehrfachzucker,
Säuren, Aminosäuren, Vitamine, Mineralien,
Enzyme, Duftstoffe, Hormone, Inhibine

Der Erhalt von Bienenvölkern erfordert Arbeit, Wissen, Material, Zeit – also auch Geld. Dieses wird im „besten Fall“ durch den Verkauf von Honig erwirtschaftet. In Anführungszeichen gesetzt, denn jede Honigernte bedeutet für die Bienen eine plötzliche Leerung der mühsam gesammelten Vorräte und nötigt sie, schnellstmöglich das Defizit wieder auszugleichen. Mit gefüllter Speisekammer könnten sich die Prioritäten des Bienenvolkes verschieben und freie Kapazitäten an anderer Stelle genutzt werden: für Stockhygiene, Parasitenabwehr oder aber auch für die Vermehrung.

gallery/stand im herbst